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Beratung
Der Kauf eines Sattels ist eine große Verantwortung, die nicht nur Auswirkungen auf Ihr Bankkonto hat, sondern auch auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Pferd und Reiter.
Es ist nicht leicht, den richtigen Sattel zu finden. Viele von uns haben schon eifrig danach gesucht und auf ein Wunder gehofft, dass mit dem neuen Sattel das Reiten optimaler wird und das Pferd besser geht - um dann letztendlich nur zu der Erkenntnis zu kommen, dass dieser Sattel nicht besser oder schlechter ist als der vorherige.
Aber trotzdem ist es möglich, den richtigen Sattel zu finden! Und dazu möchte ich Ihnen gerne den Weg weisen.
Ein neuer Sattel ist das teuerste Produkt, das Sie für Ihr Pferd kaufen. Mit einem guten, passenden Sattel ist das Pferd in der Lage, sich frei zu bewegen, seine Rückenmuskeln korrekt zu gebrauchen und sich auf die richtige Art zu entwickeln.
Ein schlecht passender Sattel kann sehr viel Schaden verursachen; von Verhaltensstörungen bis zu hin zu Lahmheit.
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EINIGE BEISPIELE
Kurzum: Jedes Pferd - ungeachtet seines Wertes oder seiner Verwendung - verdient einen gut passenden Sattel!
Warum ist das so wichtig?
Der Sattel trägt Ihr ganzes Gewicht. Ist ein Sattel zu eng, zu weit oder aus der Balance, wird er Ihrem Pferd konstant Schmerzen verursachen; schlimmstenfalls wird es dauerhaften Schaden erleiden. Deshalb ist es unglaublich wichtig, einen Sattel zu finden, der Ihrem Pferd richtig passt.
Die richtige Beratung:
So wie ein Schmied dem Pferd die Hufe bearbeitet, ein Tierarzt die Krankheiten behandelt und ein Zahnarzt sich um die Zähne kümmert, so ist es auch notwendig, dass ein qualifizierter Sattler den Sattel anpasst.
Bis vor kurzem gab es keine Regelungen und keine anerkannte Ausbildung. Nun gibt es in den Niederlanden die MSFC (Master Saddle Fitting Consultant) mit speziellen Richtlinien.
Hinweise auf einen schlecht passenden Sattel:
- Haarausfall außerhalb der Fellwechselperioden (bis hin zu kahlen Stellen).
- Weiße Haare als Folge von zu langer Zeit unterbrochener Blutzirkulation im Gewebe (Druckstellen).
- Blasen, schmerzhafte harte Beulen, offene Stellen, Gallen.
- Kurze Bewegungen, Hohlkreuz, Widerstand, Lahmheit.
- Pferd fühlt sich unwohl und weigert sich, bestimmte Übungen unter dem Sattel zu tun, z. B. springen, bergab gehen, unerwünschte Übergänge.
- Beim Aufsatteln Abwenden oder Beissen nach dem Sattel. Kein Stillstehen beim Aufsteigen. Fluchtverhalten.
- Bocken, steigen, tänzeln. Ohren in den Nacken legen. Mit dem Schweif schlagen.
Regelmäßige Kontrollen:
Lassen Sie regelmäßig prüfen, ob der Sattel passt, auch wenn Ihr Pferd keine der oben aufgeführten Merkmale zeigt. Pferde verändern ihre Figur, und was einmal passte, passt nun vielleicht nicht mehr. So wie bei uns die Hose auch irgendwann nicht mehr gut sitzt.
Empfehlenswert ist eine Kontrolle des Sattels alle 6 Monate, mindestens aber einmal im Jahr.
Einige Tests können Sie auch selbst durchführen, z. B.:
* Seifen Sie die Unterseite des Sattels gründlich ein. Bürsten Sie Ihr Pferd nicht. Legen Sie den Sattel ohne Satteldecke auf. Reiten Sie eine Viertelstunde in allen drei Gangarten. Nach dem Abnehmen des Sattels zeigt Ihnen nun der Abdruck, wo der Sattel tatsächlich Kontakt zum Pferderücken hat.
* Talkumpuder an der Unterseite des Sattels hat das gleiche Ergebnis.
Wenn der Abdruck auf der Pferderücken nicht identisch ist mit dem Sattelkissen, besteht ein Problem.
Der Sattel selbst muss symmetrisch sein, d. h. beide Seiten sind genau gleich. Er muss breit und glatt sein und weiche Kissen haben, die nicht mit altem Material oder klumpig gefüllt sind. Er darf auch nicht zu hart aufgefüllt sein, damit es sich nicht wie Stecknadeln anfühlt, was natürlich für das Pferd sehr schmerzhaft ist. Der Kanal muss so breit sein, dass er nicht die Wirbelsäule behindert.
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Ron
Kindermann
Laurierstraat 14
NL-6413 RP Heerlen |
Email: info@saddle-fitz.com
Gsm: +31 (0)6 23982245
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